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Wiederaufnahme EU-Hilfe für Madagaskar

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Gesundheitsversorgung Schwerpunkt der Madagaskar-Hilfe

Im Jahr 2009 haben fast alle Geberländer nach einem erzwungenen Machtwechsel in Madagaskar ihre Hilfe für das Land im Indischen Ozean eingestellt. Das Einstellen der Hilfe hat vor allem die soziale Grundversorgung der Einwohner getroffen und wurde durch die Finanzkrise noch verstärkt.

Im Zeitlauf ist die Müttersterblichkeit auf 500 von 100.000 Geburten angestiegen und ist damit etwa dreimal so hoch wie die in den Millenniumsentwicklungszielen formulierte Zielvorgabe für 2015 in Höhe von 165. Die EU teilt ebenso mit, dass es Defizite im Bildungsbereich gibt. Rund 10 Prozent aller Siebenjährigen sind noch nie zur Schule gegangen, ein Viertel der Kinder besucht keine Grundschule und nur die Hälfte erreicht dort einen Schulabschluss.

Die EU geht von einem baldigen Ende der politischen Krise aus und hat die Hilfe für Madagaskar wieder aufgenommen. Jeweils 22 Millionen Euro werden in die Gesundheitsversorgung und in den Bildungssektor gesteckt, weitere zehn Millionen Euro in die Förderung der Zivilgesellschaft. Im Fokus stehen die Regionen Sava, Analanjirofo, Menabe, Atsimo-Andrefana und Anosy.

roRo

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