Wiederherstellung der Ökosysteme
Handel
UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen
Mit dem Umwelttag am 05. Juni beginnt die neue UN-Dekade für die Wiederherstellung von Ökosystemen. Die bis 2030 laufende Dekade folgt der für den Erhalt der biologischen Vielfalt, die 2020 auslief. Innerhalb der neuen Dekade soll die immer weiter voranschreitende Degradierung von Ökosystemen gestoppt und deren Wiederherstellung eingeleitet werden. Zum Start der neuen UN-Dekade wird Bundesumweltministerin Svenja Schulze an dem virtuellen hochrangigen Launch Event des Weltumwelttag-Gastgebers Pakistan mit einer Videobotschaft teilnehmen.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Die Klimakrise und die Biodiversitätskrise zeigen uns eindrücklich, wie wichtig es ist, Ökosysteme und natürliche Lebensräume besser zu schützen und wiederherzustellen. Deshalb unterstützen wir die neue UN-Dekade mit einer Vielzahl von Initiativen und Projekten. Wir brauchen strukturreiche Wälder, intakte Moore und naturnahe Küstenstreifen, um den Schwund der Artenvielfalt zu stoppen. Letztlich kommt das auch der Gesundheit der Menschen zugute. Die Wiederherstellung von Ökosystemen ist ein zentrales Zukunftsthema, denn so können wir das Klima schützen und die Biodiversität beleben. Eine nachhaltige Entwicklung trägt auch zu einem grüneren Wiederaufbau nach der Covid-19-Pandemie bei.
Nicht nur die G7-Länder haben auf ihrer Sitzung in London der Umwelt hohe Priorität eingeräumt [1]. Die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation WTO, Ngozi Okonjo-Iweala, fordert vergleichbares auch für die im Herbst stattfindende 12. WTO-Ministerkonferenz. „Das Wohlergehen der Menschen ist vom Wohlergehen des Planeten abhängig und Handel kann hier eine besondere Rolle spielen“, sagte sie am Samstag. Handel verbindet Menschen und Märkte, verbreitet neue Umwelttechnologien und hilft, Ressourcen schonend zu nutzen. In den einzelnen WTO-Ländern verzeichnet Okonjo-Iweala wachsendes Interesse und Zielsetzungen, was auf der WTO-Konferenz Ende November internationalisiert werden müsse.
Mindestziel für den Jahresabschluss ist die Abschaffung umweltschädigender Fischerei.
Lesestoff:
[1] Abschlusserklärung der G7-Länder: https://herd-und-hof.de/handel-/g7-bringen-schwung-in-die-weltoekonomie.html
Roland Krieg, VLE
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