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World Food Moscow

Handel

Neue Märkte stehen für Russland bereit

In der letzten Woche fand in Moskau die B2B-Messe World Food Moscow statt. Hier trafen Exporteure aus 89 Ländern auf heimische Importeure. Russlands Agrarpolitik hat für die erste Nahrungsmesse auf russischem Boden nach dem Importstopp von Produkten aus den USA, der EU, Kanada, Norwegen und Australien eine Verschiebung von Exporteuren mit sich gebracht. Dennoch nutzen noch europäische Firmen den Messeauftritt. So haben die Niederländer von Staay Food Group die Reise nach Moskau nicht gescheut.

„Die Veränderungen in den russischen Handelsbeziehungen auf dem Nahrungsmittelmarkt hat den Anteil von Nicht-EU-Ländern an der Messe in die Höhe schnellen lassen. Vor allem kurz vor Meldeschluss nutzten noch viele Länder, sich anzumelden“, teilte Tony Higginson, Verkaufsdirektor der World Food Moscow mit. Ägypten, China, Argentinien und Brasilien haben noch schnell ihre Ausstellungsbeteiligung vergrößert. Dass nur wenige europäische Aussteller ihre Teilnahme abgesagt haben, begründet Higginson mit dem Wunsch, am russischen Markt Präsenz zu zeigen. Sie wollen ihre bestehenden Geschäftskontakte nicht einschlafen lassen.

Neben den zentralasiatischen Staaten hat vor allem der Iran die Gelegenheit genutzt, neue Märkte im Norden zu erschließen. Der Iran kann verschiedene Sorten an Obst und Gemüse liefern. Aber auch Fisch und Geflügel sollen auf der Exportliste stehen.

roRo

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