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WTO: Handel überwindet Armut

Handel

Lamy: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“

WTO-Generaldirektor Pascal Lamy hat auf dem Millenniumsgipfel in New York eine Lanze für den internationalen Handel gebrochen: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“ Die Welt habe gerade eine beispielslose Wirtschaftskrise hinter sich, zeige aber wieder ermutigendes Wachstum.
Die WTO schätzt, dass in diesem Jahr die Weltwirtschaft um die 13,5 Prozent wächst. 11,5 Prozent in den Industrieländern und 16,5 Prozent in den Entwicklungsländern. Mit solchen Zahlen könne die WTO das Millenniumsentwicklungsziel Nummer 8 erreichen helfen. Das Ziel will die globale Partnerschaft für eine Entwicklung vollenden.

Welthandel in Prozent zwischen 2007 und 2010

2007

2008

2009

2010

Welt gesamt

6,5

2,2

- 12,2

13,5

Industrieländer

4,8

0,8

- 15,3

11,5

Entwicklungsländer

9,0

3,8

- 7,8

16,5

Q: WTO; 2010: geschätzt

Aid by Trade
Die WTO will mit einem freien Handel ohne Barrieren alle Länder an einer Wertschöpfung teilhaben lassen. Länder, die ihre Grenzen für die Waren der Welt geöffnet haben, zeigen nach Aussage von Lamy Wachstum und Armutsreduzierung. Demgegenüber litten gerade die ärmsten Länder unter Handelsbarrieren, wie hohe Zölle und Einfuhrquoten. Um neue Chancen zu entwickeln, solle die Doha-Entwicklungsrunde abgeschlossen werden, forderte Lamy in New York.

roRo

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