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Ärzte auf dem Land

Landwirtschaft

Bayern fördert ländliche Ärzteversorgung

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem Abbau der flächendeckenden Daseinsvorsorge hat Bayern in seinem Nachtragshaushalt 4,5 Millionen Euro zur Verbesserung der ärztlichen Verpflegung auf dem Land bereit gestellt. Damit soll der Teufelskreislauf unterbrochen werden, dass weniger Ärzte auf dem Land tätig sind, weil dort weniger Menschen verbleiben, die wiederum wegen schlechterer Arbeitsplatzmöglichkeiten in die Ballungszentren ziehen.

Max Kaplan, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer begrüßt den Nachtragshaushalt, der den Arztberuf auf dem Land attraktiv halten kann.

Im Einzelnen geht es um die Förderung innovativer medizinischer Versorgungskonzepte sowie teamorientierter Projekte, um die Förderung der Niederlassung von Hausärztinnen und -ärzten auf dem Land sowie um ein Stipendienprogramm für Medizinstudierende. Gefördert werden sollen insbesondere Ärztehäuser mit besonders familienfreundlichen Arbeitszeiten, Gemeinschaftspraxen mit fachärztlicher Satellitenpraxis oder neue Organisationsformen im Bereitschaftsdienst. „Die Versorgungsstrukturen müssen sich wandeln, wenn immer weniger junge Ärztinnen und Ärzte ihre Zukunft in einer Einzelpraxis sehen, weil sie etwa das wirtschaftliche Risiko nicht eingehen können bzw. wollen, mehr Wert auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance legen sowie die Berufsausübung im Team, in Teilzeit oder im Angestelltenverhältnis bevorzugen“, erklärte Bayerns Ärzte-Chef am Montag.

roRo

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