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Agrarforschung BW - CH

Landwirtschaft

Rahmenvereinbarung für gemeinsame Agrarforschung

Zwischen der Schweiz und Baden-Württemberg gibt es zahlreiche Netzwerke im Bereich der Agrarforschung. So gibt es zwischen dem Agroscope Changins-Wädenswil und dem Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee seit mehr als zehn Jahren eine rege Zusammenarbeit. Um die Netzwerke zu stärken haben Baden-Württemberg und die Schweiz eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, Agrarforschung und Agrarverwaltung noch besser zu verknüpfen.

Gemeinsamen Nutzen finden
Die Schweiz und Baden-Württemberg seien sich ziemlich ähnlich. Zwar erziele die Schweiz trotz geringerer Besiedlungsdichte und Einwohnerzahl eine höhere Wirtschaftsleistung als Baden-Württemberg. Dafür liege Baden-Württemberg in der Agrarstruktur, gemessen an der durchschnittlichen Betriebsgröße, vorne. Gemeinsam seien in beiden Ländern aber vor allem agrarpolitische Zielsetzungen wie Versorgungssicherheit, Erhalt und Pflege der Kulturlandschaft, ausreichendes Einkommen und angeglichene Lebensverhältnisse für bäuerliche Familien, Umweltschutz, Tierschutz, Biodiversität und Verbraucherschutz. Gerade durch die vielen Überschneidungen bei Strukturen und agrarpolitischen Zielsetzungen bringe der Meinungsaustausch und die gemeinsame Forschung auch gemeinsamen Nutzen.
Mit Hilfe der Rahmenvereinbarung können beispielsweise landwirtschaftliche Landes- und Forschungsanstalten bilaterale und eigenständige Vereinbarungen treffen. Ziel sei es, so Landwirtschaftsminister Rudolf Köberle, neuen Herausforderungen wie dem Klimawandel gemeinsam zu begegnen.

roRo

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