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Auberginen aus Brandenburg

Landwirtschaft

Auberginen-Setzlinge in den Boden gebracht

In China wurde die wegen ihrer Form benannte Eierfrucht schon in vorchristlicher Zeit kultiviert. Den Namen Auberginen hat die calciumreiche Frucht aus dem katalanischen erhalten. Das Nachtschattengewächs ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden und wird im nördlichen Brandenburg jetzt auch im Gewächshaus produziert. Werder Frucht hielt die Zeit für reif, neben regionalem Paprika auch eine regionale Aubergine auf den Markt zu bringen.

Die ersten Früchte wachsen in Fretzdorf auf 0,5 ha und gedeihen bei Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad Celsius. Ende Februar kamen die 15 bis 20 Zentimeter großen Setzlinge in den Boden. Pro Pflanze werden etwa 100 bis 120 Früchte mit einem Gewicht zwischen 225 und 230 Gramm und 20 cm Länge erwartet. Viermal pro Woche werden die Früchte mit einer Ernteschere von der Pflanze abgeschnitten. 

Für den rohen verzehr sind die Früchte nicht geeignet, sie werden aber gegrillt, gebraten, gedünstet und geschmort. Die Bitterstoffe, vor allem das giftige Alkaloid Solanin, werden durch salzen und waschen entfernt. Die Frucht selbst hat wenig Eigengeschmack. Die Schale ist reich an Vitamin C und B. Zu Hause soll die Aubergine bei rund zehn Grad gelagert werden. Da sie nachreift und Ethylen ausströmt soll sie nicht zusammen mit Äpfeln und Tomaten lagern.

roRo

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