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Bayerische Bauern auf Landtagswahl vorbereitet

Landwirtschaft

Risikoausgleichsrücklage auch in Bayern umstritten

Ganz Deutschland blickt am 14. Oktober nach Bayern. Dann findet eine für die Berlienr Politik wichtigsten Landtagswahl der letzten Dekade statt. Doch geht es nicht nur um personelle Entscheidungen und den Fortbestand einer Regionalpartei im Berliner Kabinett, sondern den Bauern auch um ihre Politik für „Dahoam“. Der Bayerische Bauernverband hat sich zwei Monate vor der Wahl bereits mit der Agrarpolitik der Parteien auseinander gesetzt und Wahlanliegen formuliert. Die Antworten sind unterschiedlich. So geht es vor dem Hintergrund der trockenheitsbedingten Erntebilanz um eine Stärkung des betrieblichen Risikomanagements mit einer steuerfreien Rsikoausgleichsrücklage.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte sie am Wochenende in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung gerade abgelehnt. Das ist auch Linie der bayerischen Sozialdemokraten. Die Einführung „ausschließlich für die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft“ widerspräche dem Gleichbehandlungsgrundsatz. Bündnis 90/Die Grünen und die Freien Wähler gehen gar nicht erst auf die Risikoausgleichsrücklage ein und benennen andere Risikoinstrumente. Ein deutliches „Ja“ kommt nur von der CSU und der FDP.

Lesestoff:

Den umfangreichen Frage-und-Antwort-Katalog finden Sie unter https://www.bayerischerbauernverband.de/

Roland Krieg

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