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BB: Kartoffeln und Mais

Landwirtschaft

Kartoffel- und Maisernte 2012 in BB

Kartoffeln

Auf rund 8.600 Hektar haben die Brandenburger Bauern Kartoffeln gepflanzt und etwa 315.000 Tonnen geerntet. Das sind 12 Prozent weniger als im Vorjahr. Mit 390,6 Dezitonnen je Hektar liegt auch der Ertrag drei Prozent unter Vorjahresniveau. Gegenüber dem langjährigen Mittel haben die Bauern jedoch 46,7 Dezitonnen mehr geerntet.

Die Trockenperiode beim Knollenansatz und die anhaltende feuchte Witterung im Sommer hat die Ertragsbildung gehemmt. Teilweise hat die Krautfäule den Vegetationsprozess vorzeitig beendet.

Sinkenden Trend weist auch die Anbaufläche auf. In diesem Jahr wurden Kartoffeln auf neun Prozent weniger Fläche angebaut als im Vorjahr. Nicht alles wandert in den Topf. Drei Viertel der angebauten Kartoffeln sind Industriekartoffeln.

Silomais

Silomais wurde unverändert stabil auf 164.700 Hektar angebaut und bleibt nach Roggen die meist angebaute Kultur. Der endgültige Hektarertrag lag nach Berechnung des Amtes für Statistik Berlin Brandenburg bei 362,6 Dezitonnen je Hektar. Das sind zwar 34,9 Dezitonnen mehr als der Durchschnitt der letzten sechs Jahre, liegt aber 24,9 Dezitonnen unter dem Vorjahresergebnis. Rund sechs Millionen Tonnen Mais sind in den Brandenburger Silos eingelagert.

54 Prozent der Maisernte wandert in den Futtertrog, 46 Prozent dienen den Biogasanlagen als Substrat. Seit dem Jahr 2010 hat sich das Verhältnis zu Ungunsten der Futterverwendung entwickelt. Vor zwei Jahren lag diese noch bei 63 Prozent.

roRo

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