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Beim Brexit an britische Farmer denken

Landwirtschaft

Keine frühen neuen Handelsabkommen

In einem Interview mit Euractiv.de hat sich der britische Bauernpräsident Meurig Raymond optimistisch gegenüber einem für die Landwirte rücksichtsvollen Brexit ausgesprochen. Die Regierung habe erst jüngst den Sektor auf der agenda weiter nach oben gerückt, weil Großbritannien nicht mehr als zu 62 Prozent Selbstversorger ist. Bei einem harten Brexit ohne Übergangszeit würde es schwer, die restlichen 40 Prozent zu importieren, weil das britische Pfund schwächer und die Inflation höher sei.

Zwar haben verschiedene Stimmen schon ein Hanelsabkommen der Briten mit den USA als Alternative prognostiziert, doe weder während der aktuellen Verhandlungen, noch während einer Übergangszeit mit der EU könne Großbritannien neue Handelsabkommen abschließen, erklärte Raymond. Einem Handel mit den USA stehen die Briten skeptisch gegenüber. Hormonfleisch und Gentechnik wollten die Bürger auch nicht auf ihrem Teller. Und mit Rücksicht auf einen Handel mit der EU könne Großbritannien keine gentechnisch veränderten Pflanzen anbauen.

Lesestoff:

Das Interview finden Sie hier: https://www.euractiv.de/section/landwirtschaft-und-ernahrung/interview/britische-bauern-hoffen-auf-wissenschaftsbasierte-politik-nach-dem-brexit/

Roland Krieg

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