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Blockchain mit zarten Anfängen

Landwirtschaft

Landwirte sind Teil der Ernährung 4.0

Die Umfrage des Digitalverbandes Bitcom über die Ernährung 4.0 Ende März schließt im Ergebnis auch die Landwirte ein. Die digitale Ernährung reicht vom Lebensmittel aus dem Drucker, über die smarte Verpackung bis zur Rückverfolgbarkeit der Ware. Die Unternehmen der Ernährungsindustrie stellen sich auf einen „radikalen Wandel“ in der Ernährungindustrie ein. Zwei Drittel der Unternehmen prognostizieren eine hundertprozentige Rückverfolgbarkeit bis zum Warenursprung. Im Fokus steht dabei die Blockchain, über die alle Dokumente auf jeder Stufe dezentral ergänzt werden und so vom Feld bis zum Verbraucher die Rückverfolgbarkeit garantieren. Drei Prozent der Unternehmen setzen die Blockchain bereits ein. Weitere vier Prozent planen sie schon.

Ganz vorne in der digitalen Realität stehen aber Cloud Computing und Roboter. Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE): „Die Digitalisierung in der Lebensmittelproduktion wird nicht bei der Landwirtschaft aufhören, denn sie bringt für Unternehmen der ganzen Produktions- und Verarbeitungskette und auch für die Verbraucher ganz neue Dimensionen mit sich, etwa in Sachen Lebensmittelsicherheit. Wichtig ist nun, dass digitale Prozesse vom Acker bis zum Teller verzahnt werden. Das bringt den größten Nutzen für unsere Unternehmen, die gesamte Kette und den Verbraucher.“

Qualität und Nachhaltigkeit spielen also auch künftig eine Rolle und können digital effektiver umgesetzt werden. Klar ist aber auch, dass die Politik hinterherhinkt. 95 Prozent der Unternehmen fordern einen klaren Rahmen für die Rechtssicherheit und 93 Prozent einen besseren Breitbandausbau.

roRo

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