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Blumengroßhandel mit Valentinstag zufrieden

Landwirtschaft

Trotz regionaler Unterschiede liegt die Rose weit vorn

In seiner alljährlichen ad-hoc Befragung unter repräsentativ ausgewählten Mitgliedsbetrieben hat der Verband des Deutschen Blumen-Groß- und Importhandels e.V. (BGI) die Umsatzergebnisse im Blumengroßhandel zum Valentinstag 2014 ermittelt. Demnach waren alle befragten Großhändler durchaus zufrieden mit dem Valentinstaggeschäft in diesem Jahr.

In der Einschätzung der befragten Großhändler hat vor allem das milde und überwiegend trockene Wetter eine positive Auswirkung auf die Kauflaune allgemein und die Lust auf Blumen besonders gehabt. Darüber hinaus ist der Valentinstag 2014 auf einen Freitag gefallen, der generell als guter Tag für den Blumenverkauf gilt. Der Blumenstrauß ist also nach wie vor das beliebte Geschenk zum Valentinstag – nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil ein Blumenstrauß im Gegensatz zu Pralinen keinen störenden Einfluss auf die Frühjahrsdiät der beschenkten Damen hat.

Besonders im Westen, in der Mitte und im Süden des Landes verzeichneten die Großhändler teils deutliche Umsatzzunahmen, sowohl bei der Entwicklung der Preise wie auch der Mengen. Hinsichtlich der Bewertung der Preisentwicklung wurde auch in diesem Jahr wieder deutlich, dass gerade dieses Kriterium stark von der Geschäftspolitik des einzelnen Großhändlers abhängig ist. Grossisten mit langfristigen Lieferverträgen können die Preisentwicklung daher zumeist günstiger betrachten.

Kein Valentinstag ohne Rosen! Nach wie ist die Königin
der Blumen in allen Farben der Verkaufsschlager am Tag der Verliebten; Foto: BGI

In Norddeutschland wird die Umsatzentwicklung als eher verhalten bewertet, hat sich aber im Vergleich zum guten Vorjahresergebnis nicht verändert. Auch im 25. Jahr nach der Wiedervereinigung hat der Valentinstag in Ostdeutschland nicht die Bedeutung erreicht, die dort der Frauentag am 8. März genießt. Wenngleich der Valentinstag nur etwa ein Viertel des zusätzlichen Umsatzes des Frauentages generieren kann, konnten doch erfreuliche Zuwächse bei einigen Großhändlern verzeichnet werden.

Der Nachverkauf am Samstag lief vor allem für die Großhändler im Süden und in der Mitte des Landes bemerkenswert gut, während die Kaufstimmung im Westen und Norden am Tag nach Valentin eher gebremst war.

Als erfreulich bewerten die Großhändler, dass sich die unsachliche Negativberichterstattung in den Publikumsmedien in den Tagen vor Valentin relativ zurückhaltend präsentierte. Abgesehen von vereinzelten, schon fast obligatorischen, Berichten über Pestizide in Rosen wurden die Konsumenten nicht negativ beeinflusst.

Nach wie vor ist die Rose als Zeichen der Liebe der absolute Verkaufsschlager zum Valentinstag. Als Strauß oder als Solitär, in Rot, Rosa, Weiß oder Gelb – Rosen gehören zum Valentinstag einfach dazu.

Thomas Wittenburg (BGI); Foto: BGI

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