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Britische Bauern fordern EU-ähnliche Agrarpolitik

Landwirtschaft

Forderungen des NFU nach Brexit

Meurig Raymond, Präsident der National Farmers Union, hat am Montag Forderungen an die neue britische Regierung gestellt, den Brexit zu bewältigen. Die Landwirte bräuchten so schnell als Möglich Klarheit über die Auswirkungen. Der NFU wolle mit der Regierung an den neu auszuhandelnden Wirtschaftsabkommen mitarbeiten, damit die britischen Landwirte nicht benachteiligt werden.

Im Grunde will der NFU das gleiche, was die EU versucht auszubalancieren: Die Landwirte in Großbritannien sollen ihre Betriebe erhalten können und wettbewerbsfähig sein. Dazu dürfen Wirtschaftsabkommen mit allen andern Ländern deren Importe nicht zum Nachteil der Briten begünstigt werden.

Die neue Regierung müsse eine einfachere Agrarpolitik aufbauen, die den britischen Landwirten eine Gleichstellung zu den EU-Bauern ermöglicht. Diese blieben der stärkste Konkurrent auf dem Markt. Die neue Agrarpolitik müsse flexibel auf die Bedürfnisse der britischen Bauern reagieren können. Am 01. Juli wird der NFU eine Sondersitzung einberufen.

roRo

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