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Britische Pächter unter Druck

Landwirtschaft

Verhandlungen zwischen Pächter und Eigentümer in UK

Im April haben sich die britischen Verbände der Landpächter (TFA) und Grundeigentümer (CLA) auf einen gemeinsamen Weg durch die Pandemie geeignet. Eine aktuelle Umfrage der TFA zeigt, dass rund ein Drittel der britischen Farmer Schwierigkeiten bei der Pachtzahlung haben. Fast alle neuen Vereinbarungen mit den Eigentümern gehen von den Pächtern aus und resultieren in einem zeitlich niedrigerem Pachtzins oder einer Verschiebung der Pachtzahlung.

Allerdings gebe es auch „Hard Core Landlords“, darunter institutionelle Verpächter, die sich nicht verhandlungsbereit zeigen. Von der Pandemie sind vor allem die Landwirte betroffen, die für die Gastronomie und Kantinen produzieren. Die meisten Farmer konnten sich aber mit den Eigentümern einigen, betonte TFA-Geschäftsführer Georg Dunn vergangene Woche.

Die Pächtervereinigung findet auch zu eine  beunruhigende Feststellung:  Bei neuen Farmgeschäften liegen die Pachten doppelt so hoch, wie vom Landwirtschaftsministerium (DEFRA) angegeben.

2018 lag die durchschnittliche Landpacht nach DEFRA bei 170 britischen Pfund pro Hektar mit Spitzenwerte in Ostengland mit 252 Pfund im Durchschnitt.

Roland Krieg

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