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Brunner wirbt für EU-Agraretat

Landwirtschaft

Brunner bei EU-Haushaltskommissar Lewandowski

Wie hoch das EU-Budget wird, ist noch offen. Daher steht auch die Summe für den Agrarbereich noch nicht fest. Derzeit sieht der Vorschlag vor, dass rund fünf Prozent über alle Bereich hinweg gekürzt würde. Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat sich am Wochenende mit EU-Haushaltskommissar Janusz Lewandowski getroffen und für einen starken Agrarhaushalt geworben. Die mögliche Kürzung „wäre eine einseitige und ungerechtfertigte Benachteiligung mit gravierenden Auswirkungen nicht nur für die Landwirte, sondern für die gesamten ländlichen Räume in Europa“, erklärte Brunner (li. Im Bild). Nur mit einem ausreichenden Etat könnten vitale ländliche Räume die Herausforderungen der Zukunft meistern.

Lewandowski hat Brunner zugesichert, sich für einen ausgewogenen Etat einzusetzen. Beide forderten die Staats- und Regierungschefs auf, sich bis Anfang 2013 zur neuen Etatbesprechung Zeit für Nachbesserungen zu nehmen. „Sorgfalt ist hier wichtiger als Geschwindigkeit“, so Brunner.

roRo; Foto: Veldemannphoto

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