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BW: 48 Millionen für den ländlichen Raum

Landwirtschaft

Land als Motor für Arbeit und Entwicklung

In Baden-Württemberg fließen in diesem Jahr rund 48 Millionen Euro in die Strukturentwicklung des ländlichen Raums. „Dadurch schiebt das Land ein Investitionsvolumen von rund 375 Millionen Euro an“, sagte Landwirtschaftsminister Rudolf Köberle am Dienstag. Damit würden mehr als 1.400 Arbeitsplätze geschaffen.

Zentrales Förderprogramm
Mit den vier Schwerpunkten Arbeiten, Grundversorgung, Gemeinschaftseinrichtung und Wohnen bilden die Gelder den Rahmen für das zentrale Strukturförderprogramm des ländlichen Raums. Seit 1995 hat Baden-Württemberg mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt. Damit wurden Investitionen in Höhe von acht Milliarden euro ausgelöst und mehr als 30.000 Arbeitsplätze geschaffen. In diesem Jahr kann das Bundesland 1.022 Projekte in 417 Gemeinden berücksichtigen, teilte das Ministerium mit. 15 Prozent davon seien kommunal, 38 Prozent privat-gewerblich und 47 Prozent privat-nichtgewerblich. Darunter fallen Projekte im Bereich Wohnen, wie die Modernisierung der Gebäude, die Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude zu Wohnzwecken oder die Schließung von Baulücken.
Seit 2008 konzentriere sich die Förderung auf die Innenentwicklung von Ortschaften. Köberle: „Wir schlagen dadurch zwei Fliegen mit einer Klappe: Wenn die Menschen das Leben in den Ortskernen wieder attraktiver finden, brauchen wir weniger Fläche für neue Baugebiete am Ortsrand. Dies erhöht die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und wirkt einem Landschaftsverbrauch entgegen.“

roRo

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