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China kriegt ASP nicht unter Kontrolle

Landwirtschaft

China keult mehr als eine halbe Million Schweine

Der für China sehr bedeutende Schweinesektor wird zunehmend von der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest bedroht. Die für Menschen ungefährliche Viruserkrankung hat sich mittlerweile im ganzen Osten Chinas vom südlichen Yunnan bis hoch in den Norden der Inneren Mongolei ausgebreitet. Die chinesische Regierung richtet eine drei Kilometer breite Sperrzone und eine zehn-Kilometer breite Beobachtungszone ein. Betroffen sind nach Angaben der FAO 20 Provinzen und 83 Dörfer. In betroffenen Regionen sind Lebendviehmärkte für Schweine verboten worden. Der Transport aus Provinzen mit mehr als zwei Ausbruchsfällen ist ebenfalls verboten. Nur Zuchtschweine dürfen mit einem Zertifikat transportiert werden. In 61 Prozent der ersten 21 gemeldeten Krankheitsausbrüche wurden Küchenabfälle als Krankheitsüberträger ausgemacht. Nach Erhitzung war das bislang erlaubt, wurde offensichtlich aber nicht eingehalten.  Die Verfütterung von Küchenabfällen ist seitdem verboten. Zudem hat das chinesische Agrarministerium am 30. Oktober eine dreimonatiges Kampagne gegen illegales Schlachten gestartet.

Das aktuelle Tierkrankheits-Bulletin der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Friedrich-Loeffler-Instituts wurden in China bereits mehr als 570.000 Schweine gegen die Ausbreitung des Virus gekeult.

roRo

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