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China steht auf sächsischem Umweltschutz

Landwirtschaft

Chinesen an „Feldschwarm-Technologie“ interessiert

Am Sonntag zog Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt auf dem chinesischen Flughafen Kunming Bilanz seiner Chinareise. Neun Tage, vier Städte, 23 Teilnehmer, 50 Termine und drei unterschriebene Kooperationen. China ist Sachsens wichtigster Außenhandelspartner seit 2009. Schmidt weilte bereits zum vierten Mal im Reich der Mitte und führte eine Delegation von Unternehmen aus den Bereichen Umwelt- und Landtechnik sowie der Ernährungswirtschaft an.

Das Landwirtschaftsministerium hat mit der Stadt Chongqing, die TU Bergakademie Freiberg mit der Universität Wuhan und das Kurt-Schwabe-Institut Meinsberg (Mess- und Sensortechnik) mit der Universität Chongqing Kooperationsverträge abgeschlossen. „Die Gespräche an allen vier Stationen und mit allen Partnern haben gezeigt, was sich auch in der Entwicklung der Städte mit bloßem Auge erkennen lässt: China verfolgt zielstrebig einen besseren Umweltschutz“, sagte Staatsminister Schmidt. „So lag ein deutlicher Fokus unserer Gesprächspartner auf Kooperationen im Bereich der Umwelt. Dabei ging es von der Unterstützung bei der Sanierung der Nebenflüsse des Yangtse und ganz konkreter Seen über den Wissenstransfer im Bereich der Abwasserbehandlung bis hin zu Recyclingtechnologien. Und schon in unserer  Delegation haben sich passende Ansprechpartner aus Sachsen gefunden, die über das notwendige Know-how verfügen oder mit neuartigen Technologien stark auf sich aufmerksam machten!“

Wissenschaftler der Yunnan-Akademie für Agrarwissenschaft in Kunming haben gezielt nach der Feldschwarmtechnologie der Sachsen gefragt. Sachsen führt diese in der 2016 gegründeten Zukunftsinitiative des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft als Projekt fort. Schmidt: „Trotz unterschiedlicher Witterungsbedingungen, Böden und Fruchtarten haben wir weltweit mit der Boden- und Ressourcenschonung dieselben Herausforderungen zu bewältigen. Die moderne, digitalisierte Landwirtschaft bietet Lösungen an, die die Produktion hochwertiger Nahrungsmittel noch nachhaltiger ermöglicht. So besteht auch weltweit Interesse an innovativen Lösungen.“

roRo

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