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DanBred jetzt auch in Niedersachsen zu Hause

Landwirtschaft

Dänemark in Niedersachsen

Unsichere Zeiten in der Ferkelproduktion mit neuen Auflagen, Anforderungen an den Stallbau und sinkende Preise stellen die Schweinehaltung in Deutschland auf ein unsicheres Fundament. Viele Sauenhalter sehen im Standort Deutschland mehr. Ferkel, die hier nicht mehr erzeugt werden, kommen vermehrt aus den Niederlanden und aus Dänemark. Vor allem die dänische Genetik hat einen guten Ruf und erzeugt SPF-Ferkel (Specific Pathogen Free) [1].

Die dänische Genetik wird zunehmend auch in Süddeutschland eingesetzt. Vor allem wegen der Preise. Zum Teil lag der Preisvorteil in der Vergangenheit bei 20 Euro pro Ferkeln. Da ist ein geringerer Muskelfleischanteil bei höheren Tageszunahmen und geringeren Verlusten kein wirklicher Nachteil.

Mit den Parametern wirbt auch DanBred, die zum Teil mit Duroc-Anteil die Magerfleischverluste verringern. DanBred fährt rund 12 Zuchtprogramme und arbeitet seit mehr als 25 Jahren mit Fenker & Hellebusch in Wagenfeld bei Vechta zusammen. Die beiden Landwirte sind mit ihrem Kräuterschwein berühmt geworden. Als Futterbestandteil sollen sie das Wachstum und Gesundheit bei Schweinen fördern und den Medikamenteneinsatz verringern.

DanBred und Fenker & Hellerbusch gehen in die nächste Kooperationsphase. Seit dem 01. Mai sind die Landwirte offizieller Vertriebspartner der Dänen. „Deutschland ist unser Schlüsselmarkt“, sagt DanBred-Geschäftsführer Thomas Muurmann Henriksen. Mit dem Standort Wagenfeld stärken die Dänen ihre regionale Präsenz in der Region.

Lesestoff:

[1] SPF-Danmark: https://herd-und-hof.de/landwirtschaft-/internationale-arbeitsteilung-in-der-schweineproduktion.html   

Roland Krieg

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