Der Garnelenmarkt in der Pandemie

Landwirtschaft

Garnelen auf Erholungskurs

Um die 3,8 Millionen Tonnen Garnelen der verschiedensten Garnelen werden 2021 wohl geerntet werden. Damit befindet sich die Erzeugung von Süß- und Salzwassergarnelen nahezu auf dem Niveau von 2019.

2020

Im Zuge der Pandemie und der Schließung von Gastronomie und Hotels ging der Bedarf an Garnelen zu Beginn der Pandemie deutlich zurück. 2020 kam es nach Angaben der FAO zu „Panikernten“ und verspäteter Wiederaufstockung der Bestände. Niedrige Preise haben bei den Garnelenzüchtern auch die Besatzdichte zurückfahren lassen. In Indien kamen noch Futterengpässe hinzu, während in Vietnam und Indonesien die Verluste geringer ausfielen. Der internationale Handel fiel zwischen April und Juni um 70 bis 80 Prozent.

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Regional hat es vor allem Südostasien als wichtigster Shrimp-Produzent getroffen. Der in Südamerika wichtigster Exporteuer hat im Jahresverlauf bei einer Steigerung der Jahresproduktion um 100.000 Tonnen mit den niedrigsten Preisen für den Weltmarkt sogar den Exportchampion Indien abgelöst.

Gewinner und Verlierer

Ronnie Tan ist Asien-Vertreter für den US-Getreiderat und hat auf einer digitalen Sitzung des USGC den Verlauf der Garnelenproduktion in ausgewählten Ländern nachgezeichnet.

Mitte 2021

Eine starke Nachfrage in den USA und Europa hat den Garnelenpreis gegen Ende des Jahres wieder aufgefangen. Allerdings sorgen die gestörten Lieferketten für neue Probleme. Und für große Kosten. Kühlcontainer mit der Größe von 40 Fuß kosteten für den Garnelentransport 25.000 US-Dollar und ein Viertel mehr als zu Jahresbeginn. Vor allem in Europa traf eine starke Nachfrage auf verringertes Angebot. Russland hat seine Garnelenimporte 2021 um 74 Prozent gesteigert.

Roland Krieg

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