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Der Kartoffelbau hat Zukunft

Landwirtschaft

Internationaler Handel mit Kartoffeln nimmt zu

Die Witterungsbedingungen der Jahre 2019 und 2018 waren nicht unbedingt für die Kartoffel gemacht. Langfristig aber sieht die niederländische Rabobank Potenzial für die Knolle auch außerhalb der heimischen Teller.

Weltweit liegt die Kartoffelproduktion bei rund 380 Millionen Tonnen, wobei mit einer rasanten Aufholjagd heute fast die Hälfte der Knollen in Asien produziert wird. China liegt mit etwa 17 Tonnen pro Hektar unter dem globalen Schnitt von 20 t/ha, Indien und Pakistan erzeugen pro Flächeneinheit mehr. In Deutschland liegt die Ernte durchschnittlich bei knapp 45 Tonnen/ha. Nur sieben Prozent der Kartoffeln werden als Frischmasse weltweit gehandelt. Doch neben den drei asiatischen Ländern zeigt auch Ägypten eine steigende Exportaktivität. Russland, Nordafrika, aber auch Südostasien fragen mehr Frischkartoffeln nach.  

Stärker wachsen die Exporte mit tiefgekühlten und verarbeiteten Kartoffeln. Hier ist das Handelsvolumen in den letzten zehn Jahren von vier auf sieben Millionen Tonnen angestiegen. Mit dem Anstieg der Produktion steigt auch die Nachfrage nach Saatkartoffeln. Hier kommt weltweit das Angebot zur Hälfte aus den Niederlanden.

roRo

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