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Drei Mio. t mehr Zwiebeln in Indien

Landwirtschaft

Indische Bauern ernten mehr Gemüse

Kharif ist die Zeit des Monsuns, in der die wichtigsten Pflanzen in Indien und Bangladesch gesät und geerntet werden. Sie dauert in etwa von Ende Mai bis Ende Januar. In Indien haben ein verspäteter Monsun und heftige Niederschläge in den beiden Bundesstaaten Maharashtra und Karnataka die Hauptanbaugebiete für Zwiebeln gleich zweimal heimgesucht. Rund ein Viertel der Feldfrüchte wurden zerstört und die Preise in die Höhe gezogen. Die Landwirte reagieren mit einer deutlich höheren Anbaufläche für dieses Jahr und die erste Schätzung des Landwirtschaftsministeriums geht von sieben Prozent mehr Zwiebeln als im Vorjahr aus. Bei sehr hohen Preisen erwartet der Subkontinent mit 24,45 Millionen Tonnen rund drei Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Um die hohen Inlandspreise abzufedern hat die Regierung Zwiebeln aus der Türkei und aus Ägypten importiert, berichtet die Tageszeitung The Hindu.

Die kamen allerdings erst auf den Markt, als auch die ersten Zwiebeln aus der aktuellen „Rabi-Saison“ auf den Markt drängen. Die heimische Ware wird von den Konsumenten geschmacklich bevorzugt. Die Verbraucherpreise sind für ein Kilo schon wieder von 180 auf 60 Lakh Rupie gefallen. Eine Lakh Rupie entsprechen einem Eurocent.

Roland Krieg

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