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EU-Agrarexporte bleiben hoch

Landwirtschaft

USA und China haben EU-Ararexporte getrieben

Welche Ursachen das neue Coronavirus auf den Welthandel mit Agrarprodukte hat, steht noch nicht fest. Die am Dienstag veröffentlichten aktuellsten Zahlen der EU-Kommission beziehen sich auf die Agrarexporte im November 2019. Nach einem Rekordhoch von 14,5 Milliarden Euro im Oktober ist die Zahl auf 13,42 Milliarden gefallen – aber noch mit mehr als einer Milliarde Euro Abstand zu den Vorjahreswerten 2016 bis 2018.

Das meiste Plus im europäischen Agrarhandel hatten China, die Türkei und Ägypten mit Schweinefleisch, Weizen und Innereien zu verzeichnen. Die meisten Agrarimporte kamen aus Kanada, der Türkei und Marokko und bestanden aus frischen und getrockneten Früchten sowie Ölsaaten ohne Soja.

In der Jahresperiode von Dezember 18 bis November 19 wurde ein Rekordumsatz bei Ausfuhren in Höhe von 149,6 Milliarden Euro und einem Plus von 8,7 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode erzielt. China hat dabei 3,5 Milliarden Euro und 32 Prozent zugelegt, die USA um 1,98 Milliarden Euro und neun Prozent Plus.

Schweinefleisch, Weizen und Spirituosen gehören zu den Exportgewinnern. Zucker ist der größte Verlierer. Die Menge hat sich auf 0,55 Milliarden Euro nahezu halbiert.

Als Lieferant hat sich die Ukraine in der betrachteten Zeitperiode nach China und den USA auf Platz 3 vorgeschoben. Mit 1,95 Milliarden Euro und einem Plus von 36 Prozent hat das Land am Schwarzen Meer die Hälfte des Zuwachses im Agrarimport gestellt.

In der Summe ist im Jahr 2019 der Export schneller als der Import gewachsen. Der Handelsüberschuss bei Agrarprodukten und hat den Rekordwert von 30,4 Milliarden Euro erreicht.

Roland Krieg

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