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EU-Olivenölernte um zehn Prozent eingebrochen

Landwirtschaft

Rückgang Olivenölproduktion vor allem in Frankreich

Die am Montag in Brüssel veröffentlichten Zahlen zur europäischen Olivenölproduktion zeigen einen Rückgang von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Qualität sei aber gut, die Verbraucher müssen mit höheren Preisen rechnen.

Andres Pinatel von der Arbeitsgruppe des europäischen Bauern- und Genossenschaftsverband Copa und Cogeca verweist auf das kühle und verregnete Frühjahr, das die Blüte behindert hat. Danach folgte eine Dürre, in der sich die Früchte nicht richtig entwickeln konnten.

Den meisten Verlust wird Frankreich hinnehmen müssen. Trockenheit und Fliegenbefall haben die Ernte von 5.561 auf 3.700 Tonnen verringert. Das sind rund 30 Prozent. In Italien sinkt die Produktion von 475.000 auf 298.000 Tonnen, Spanien kommt mit einem Verlust von sieben Prozent auf 1,137 Millionen Tonnen glimpflich davon. Auch Portugal beklagt einen Rückgang um 30 Prozent auf 90.000 Tonnen. Bislang meldet nur Griechenland eine steigende Produktion auf insgesamt 290.000 Tonnen – doch da die Saison noch läuft, können die Witterungsbedingungen noch zuschlagen, sagt Pinatel.

roRo

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