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EVA ist da

Landwirtschaft

FNR veröffentlicht Ergebnisse aus EVA

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) fördert derzeit 56 Forschungsprojekte zum Thema Energiepflanzenanbau, der derzeit in umstrittenes Fahrwasser geraten ist. Eines der Projekte ist EVA: „Entwicklung und Vergleich von optimierten Anbausystemen für die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen unter den verschiedenen Standortbedingungen Deutschlands“. Einzelne Ergebnisse wurden bereits auf Tagungen vorgestellt – jetzt gibt es die umfassende Broschüre „Standortangepasste Anbausysteme für Energiepflanzen“ mit den Ergebnissen der ersten drei Jahren.

Einige Kernergebnisse
Von insgesamt fünf untersuchten Fruchtfolgen war im Durchschnitt die Kombination Mais – Grünschnitt - Sudangrashybride (Zweitfrucht) – Wintertriticale und einjähriges Weidelgras die ertragsreichste.
Eine Fruchtfolge mit Hirse und Ölrettich bietet auch unter ökologischen Aspekten Vorteile, da sie eine besonders hohe Artenvielfalt an Insekten und Beikräutern ermöglicht. Grundsätzlich ist das immer der Fall, wenn in den Fruchtfolgen möglichst viele Fruchtarten mit unterschiedlichem Anbauzeitraum und Vegetationsstruktur kombiniert werden.
Mais blieb über alle Jahre und Standorte gemittelt die ertragsreichste und ökonomisch einträglichste Kultur.
In trockenen Jahren und an trocken-warmen Standorten zeigte sich die Sudangras-Hybride (Sorghum sudanese x bicolor) dem Mais ebenbürtig.
An Standorten mit geringerer Vorzüglichkeit des Maisanbaus kann Wintergetreide unter Umständen den höchsten Gewinnbetrag pro Flächeneinheit abwerfen.

Lesestoff:
Die Broschüre gibt es als Download auf www.fnr.de

roRo

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