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Fangquoten für die Ostsee festgelegt

Landwirtschaft

Dorschquote sinkt erwartungsgemäß

Der Agrarrat in Luxemburg hat sich am Montag mit den Fangquoten der zehn wichtigsten Fischarten in der Ostsee beschäftigt. Da bei einigen Beständen, wie dem Hering und Lachs, die Situation besser geworden ist, wurden dort nach Seegebiet die maximalen Fangquoten erhöht.

Wie erwartet wurden aber die Dorschquoten wegen des mangelhaften Zustandes des Bestandes gesenkt. In der östlichen Ostsee um 25 und in der westlichen Ostsee um 56 Prozent. Da dürfen alle Anrainer zusammen nur noch 5.600 Tonnen fangen. Ursprünglich waren sogar 87 Prozent im Gespräch [1]. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zeigten in der letzten Bundesratssitzung aber auch Verständnis für die Kürzung.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt sprach daher auch von einem „Kompromiss mit Augenmaß“, weil die Fangquoten die Ertragsgrundlage der Fischer sichern. Dazu gehört auch die Begrenzung der Freizeitfischerei. Ein mehrjähriger Bewirtschaftungsplan soll den Bestand verbessern, so dass künftig auch wieder Quotenerhöhungen wie bei anderen Fischarten möglich sind.

Lesestoff:

Nachlese Bundesrat: Dorsch in der westlichen Ostsee

roRo

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