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Freilandeier: KAT kontrolliert Freilauf

Landwirtschaft

Landkost-Ei: Kein Betrug, aber trickreich

Die Tierschutzorganisation PETA hatte den Brandenburger Legehennenbetrieb Landkost-Ei beschuldigt, Eier von Legehennen, die keinen Auslauf haben als Freilandeier zu vermarkten. Der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) hat am Mittwoch klar gestellt: „Das Unternehmen hat gegen keine gesetzliche Regelung verstoßen. Dennoch ist es nicht in unserem Sinne, dass Eier als Freilandeier deklariert werden, obwohl die Hennen die meiste Zeit im Stall stehen“, so KAT-Geschäftsführer Caspar von der Crone.
Landkost-Ei hatte den Tieren ein paar Tage Frischluft gegönnt und sie dann wieder für zwölf Wochen im Stall gehalten. Um das zu vermeiden, müssen die Mitgliedsbetriebe jetzt bei KAT anzeigen, wenn es regionales Aufstallungsgebot gibt und dann werde nach 12 Wochen kontrolliert, ob die Tiere wieder Zugang zu Freiflächen haben.
Derweil wird das Aufstallungsgebot in Niedersachsen wegen der Geflügelpest mit dem Virus H5N3 auf die Landkreise Borken und Coesfeld ausgeweitet.

roRo (mit ots)

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