Menü

Frische Resultate von FRESH

Landwirtschaft

Hohenheimer Agrarkonferenz veröffentlicht Ergebnisse

Die Food Revitalisation and Eco-Gastronomic Society of Hohenheim (Fresh) hat sich auf den Weg gemacht, die Ergebnisse des Weltagrarrats in die Lehre der Agrarwissenschaften einzubauen. Am Mittwoch wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen veröffentlicht und Anfang 2009 folgt die vollständige Dokumentation als Beginn eines „konstruktiven Dialog zwischen Professoren und Studenten“ für eine weitere Zusammenarbeit – auch außerhalb der Agraruniversität Hohenheim.

Die Lehre transdisziplinär und verantwortlicher machen
Die Ergebnisse sind das Resultat aus vier Arbeitsgruppen, in denen 140 Teilnehmer und 12 Experten ihre Vorstellungen einbrachten.
So soll im Bereich der Biotechnologie, den Studierenden die Kompetenz gegeben werden diese auch zu bewerten. In öffentlichen Forschungseinrichtungen soll die Patentierung der Forschungsergebnisse abgeschafft werden.
Der Bereich „Management natürlicher Ressourcen“ wird als so komplex erachtet, dass dieser nur Disziplin übergreifend betrachtet werden kann. Kleinerer Projektarbeiten sollen das Lernen eigenverantwortlicher und forschungsorientierter machen.

Kritik am Weltagrarbericht
Unumstritten ist der Weltagrarbericht nicht. Für die Firmen der Agrochemie kommt das Thema Gentechnik im Bericht viel zu schlecht weg. Der Bericht kritisiert, dass die Gentechnik mit Patenten die Bauern in Abhängigkeiten bei der Saatgutnutzung bringt.
roRo

Der Bereich „Local Knowlegde & Women in agriculture“ soll durch Aufnahme von „Gender-Modulen”, Auslandsstudienprogrammen und Außerlehrplanmäßigen Aktivitäten besser auf die „wahren Probleme und Bedürfnisse der Menschen“ angepasst sein.
Und bei den Aspekten des internationalen Handels sollen ethische und soziale Grundsätze in der Agrarökonomie stärker berücksichtigt werden.

Lesestoff:
Das vollständige Dokument finden Sie auf http://fresh.uni-hohenheim.de

roRo

Zurück