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Greening: Erfolg trotz komplexer Regeln

Landwirtschaft

NRW-Bauern haben 10.000 ha Greening zusätzlich angelegt

Die komplizierten Regeln bei Greening waren schon weit vor Annahme der neuen Agrarpolitik Landwirten und Verbänden ein Gräuel. Doch nicht nur in Nordrhein-Westfalen ist das Greening erfolgreich umgesetzt worden. Die Praktiker haben nach Angaben des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) 137.000 Zwischenfrüchte bestellt, die über den Winter bis zum Frühjahr auf dem Acker bleiben. Zusätzlich kommen 13.000 Hektar Pufferstreifen, Brachen und Blühstreifen. Diese Flächen werden mit festgelegten ökologischen Wertigkeiten verrechnet und umfassen somit rund 15.000 ha weitere ökologische Vorrangfläche.

In der Summe haben die Landwirte damit sogar sechs Prozent der Ackerflächen in Greening umgewandelt und einen Prozentpunkt mehr als notwendig erreicht. Ein Prozentpunkt sind rund 10.000 Hektar zusätzlich, für die kein Betrieb zusätzliche Prämien erhält.

roRo

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