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Großer Aufwand für die Lachse

Landwirtschaft

Lachse in Sachsen

„Der Lachs ist der beste Anzeiger für die gute Struktur und die gute Wasserqualität unserer Fließgewässer“, freute sich Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt, als er am Freitag 5.000 junge Lachse bei Chemnitz in die Mulde setzte.

Aus der Elbe und ihren Nebenflüssen ist der Lachs vor 100 Jahren verschwunden und die Rückkehr der Fische erweist sich als sehr aufwendig. Die sächsische Fischereibehörde fängt jährlich wiederkehrende Lachse, gewinnt deren Laich und erbrütet die Jungfische. Aus Schweden werden jährlich rund 300.000 Lachseier importiert.

Sobald die Lachsbrütlinge schwimmen können, werden sie in den Nebengewässern der Elbe ausgesetzt. Dieses Programm kostet rund 50.000 Euro im Jahr. Etwa 1.000 Lachse passieren als Wiederkehrer die Staustufe Geesthacht, schätzen die Fischbiologen. „Irgendwann werden die Bestände so stabil sein, dass man den Lachs auch wieder angeln kann“, gibt sich Schmidt optimistisch.

roRo

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