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Hinz entschuldigt sich für hohe Preise

Landwirtschaft

Erdbeerselbsternte: Mit Abstand

Die Jahreszeiten laufen während der Pandemie weiter. Damit auch die Entwicklung der Vegetation. In Hessen ist die Erdbeersaison gestartet.

„Mit dem bewussten Kauf regionaler Produkte und der Bereitschaft, ihre hohe Qualität preislich zu honorieren, leisten wir als Verbraucherinnen und Verbraucher einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt unserer landwirtschaftlichen Betriebe“, sagte Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz. „Ich appelliere daher an alle Verbraucherinnen und Verbraucher, bewusst nach hessischen Erdbeeren zu greifen und die regionalen Betriebe zu unterstützen. Zugleich bitte ich um Verständnis für eventuell erhöhte Preise“.

Der Handel müsse die höheren Kosten der Produzenten durch höhere Ankaufpreise vergüten. Die in diesem Jahr fehlenden Saisonarbeitskräfte. Die Selbstpflücke bleibt in diesem Jahr erhalten. Prinz fordert die Konsumenten auf, diese unter Beachtung der strengen Abstandsregeln zu nutzen. Denn wegen der fehlenden Arbeitskräfte können vermutlich nicht alle Erdbeeren geerntet werden.

Erdbeeren in Hessen

Im Freiland wurden im Mittel 0,72 kg/m² geerntet, in den Folientunneln 1,31 kg/m². Insgesamt konnten 2019 in Hessen rund 7.900 Tonnen Erdbeeren geerntet werden. Das entspricht 1,27 kg/Kopf in Hessen. Der deutsche Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei etwa 3,5 kg. 21 hessischen Betriebe bauen auf 28,1 Hektar Erdbeeren nach den Vorgaben der ökologischen Wirtschaftsweise an. Sie ernteten 154,2 Tonnen.

Roland Krieg

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