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Höhere Milchpreise im vierten Quartal?

Landwirtschaft

Milchmengenreduzierung durch Bauern und Kühe

Aktuelle Zahlen beim Milchpreis scheinen auf eine Trendwende hinzuweisen. Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft AMI hat für Juni einen Anstieg bundesweiter Milchpreise um 0,6 Cent auf 32,7 Cent notiert. Das ist aber noch immer deutlich unter dem Jahreshöchstwert 2017 im Oktober aus dem letzten Jahr mit 39,1 Cent pro kg Milch.

Was sich rechnerisch erst über einen längeren Beobachtungszeitraum widerspiegelt, reicht kurzfristig für Prognosen. Der Anstieg des bundesweiten Milchpreises resultiert aus einer Reaktion der Milchbauern im ersten Quartal 2018, die ihre Anlieferungen wegen der niedrigen Preise zurückgenommen haben, berichtet der Landvolk Pressedienst. Jetzt ziehen die Kühe nach. Auf dem Milchviehbetrieb im brandenburgischen Klein Mutz mit 350 Milchkühen geben die Tiere temperaturbediungt beispielsweise nur noch 33 statt 39 kg Milch am Tag. Ein Minus der Milchanlieferung ist Ende Juli zu beobachten, was derzeit zu stabilen bis festen Preisen bei der Milchauszahlung führt. In Baden-Württmberg werden aktuell bereits wieder 35 Cent notiert.

roRo

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