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Holz bleibt Trendsetter

Landwirtschaft

Steigende Holznachfrage in NI

Holz bleibt gefragt, Niedersachsens Waldbesitzer haben auf Grund der steigenden Nachfrage im vergangenen Jahr erneut mehr Holz geschlagen. Wie der Waldbesitzerverband Niedersachsen gegenüber dem Landvolk-Pressedienst resümiert, wurden annähernd zwei Mio. Festmeter Holz eingeschlagen. Der positive Trend setzt sich auch zu Beginn der neuen Einschlagssaison fort. Allerdings beobachten die Waldbesitzer derzeit einen etwas differenzierten Markt: Nadelstammholz bleibt gefragt, Laubstammhölzer dagegen werden vorsichtiger geordert. Gelegentlich sehen sich die Waldbesitzer beim Nadelholz sogar mit dem Vorwurf konfrontiert, sie würden den Sägereien den Nachschub nicht zügig genug anbieten. Als Grund für diese Einschätzung vermuten die Waldbesitzer dagegen einen sehr engagierten Kapazitätsausbau in den vergangenen Jahren. Die Waldbesitzer bekommen aber auch die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise zu spüren. So haben in erster Linie die Exportaufträge für Buchenstammholz, die in den vergangenen Jahren die Preise stimuliert haben, einen Dämpfer bekommen, Eiche dagegen bleibt weiterhin gut gefragt. Dennoch empfehlen die Förster einen Einschlag dieser wertvollen Stämme nur in Absprache mit potenziellen Käufern. Absatzimpulse für den Holzmarkt gibt es auch aus den Bereichen der Verpackungsindustrie sowie dem Bausektor. Und schließlich erfreut auch der Trend zu Kamin, Ofen, Holzhackschnitzelheizung oder ähnlichen Heizsystemen die Waldbesitzer, dank der Energiewende lässt sich Holz aus den waldbaulich notwendigen Durchforstungsmaßnahmen attraktiv vermarkten. Für die 60.000 privaten Waldbesitzer ermöglicht in erster Linie die Mischung dieser verschiedenen Marktsegmente endlich wieder Renditen im Wald. Dabei setzen sie zudem auf die enge Zusammenarbeit mit forstlichen Zusammenschlüssen und das Dienstleistungsangebot.

LPD

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