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20 Prozent Schadholzanteil in Österreich

Landwirtschaft

Klimawandel und Borkenkäfer

Das österreichische Nachhaltigkeitsministerium hat die Holzeinschlagszahlen für 2017 veröffentlicht. Die Förster haben 17,65 Millionen Erntefestmeter aus den Wäldern geholt. Doch zeigt sich die Waldwirtschaft zunehmend besorgt, denn 6,48 Millionen Erntefestmeter und damit 36,7 Prozent sind auf Schadfaktoren zurückzuführen. Steigende Temperaturen, geringere Niederschlagsmengen und der Borkenkäfer sind Hauptursachen für den hohen Anteil an Schadholz

„Ein Schwerpunkt wird die Wiederbewaldung der geschädigten Waldbestände sein. Dabei geht es um die Aufforstung stabiler Mischbestände, um in Zukunft auch weiterhin stabile Wälder für unsere nächsten Generationen zu schaffen", erklärte Bundesministerin Elisabeth Köstinger und verweist auf klimastabile Mischwälder.

Waldbesitzer können auf Hilfe vom Staat hoffen. So kann Schadholz auf beihilfefähigen Flächen ab Juni 2018 sofort aktiviert werden. Die administrative Fördervoraussetzung wird temporär außer Kraft gesetzt. Zusätzlich gibt es eine Förderung für die Aufarbeitung des Holzes vor Ort wie eine Zwischenlagerung und Lagerung außerhalb des Waldes.

roRo

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