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Kartoffelbauern warten weiter auf Regen

Landwirtschaft

Im Osten bleiben Kartoffeln knapp

Regionale Kartoffeln sind schon vor knapp einem Monat trockenheitsbedingt Mangelware im Osten gewesen [1]. Das hat sich nach Angaben des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsciherheit und Fischerei (LALLF) Mecklenburg-Vorpommern kaum geändert. Eine Ernte unter trocknenen Bedingungen führt den Erdäpfeln Schaden zu. Deshalb hat das Roden der Knollen nur dort begonnen, wo beregnet werden kann. Im eigenen Bundesland zeigt sich auffällig, das Sortenverhalten zur Trockenheit. Ertrag, Kaliber und Qualität variieren erheblich. Der Handel hält sich mit Werbeaktionen wegen des knappen Angeboits zurück.

In sachsen-Anhalt zahlen Verarbeiter hohe Preise für Kartoffeln. Lagerhalter und Versandhändler fürchten bereits um ihre Sortimente. Die Kartoffelbauern in Brandenburg rechnen mit einem ertragsrückgang um 30 Prozent. Alles hält die Preise auf hohem Niveau der Vorwochen fest. In Thüringen heißt es bereits, dass die aktuelle ernte nicht lange gelagert werden könne. Damit wirken sich die Effekte der Trockenheit auch bis in das nächste Jahr  aus.

Lesestoff:

[1] Trockenheit behindert regionale Kartoffelernte: https://herd-und-hof.de/ernaehrung-/zu-wenig-kartoffeln-fuer-ostdeutschland.html

roRo

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