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Kleinbauern alleine reichen nicht

Landwirtschaft

Welternährung braucht Agrarwirtschaft

Im nigerianischen Abuja tagt ab heute der Leitungsrat der „Neuen Allianz für Ernährungssicherheit“. Kleinbäuerliche Strukturen alleine werde die Versorgung von neun oder zehn Milliarden Menschen nicht sicher stellen können, heißt es im Vorfeld.

„Produktivität und Ertragssteigerungen, eine funktionierende Infrastruktur und nicht zuletzt Knowhow, beispielsweise bei der Bewässerung oder Düngung, sind der Schlüssel, um vor Ort die wirtschaftliche und gesundheitliche Situation der Menschen zu verbessern. Dazu leisten Kooperationen von Unternehmen und Genossenschaften im Agrarbereich im Schulterschluss mit Organisationen der Zivilgesellschaft, der lokalen Bevölkerung und nicht zuletzt der Politik einen entscheidenden Beitrag“, betont Wilhelm F. Thywissen, amtierender Präsident des Grain Clubs.

Fraglich sei, ob auch der der Ökolandbau alleine die Welternährung sicher stellen könne. Der Grain Club will sich branchenübergreifende und interdisziplinäre Projekte stark machen. Im Fokus stehen dabei neue Pflanzensorten, die Bereitstellung und der Verleih moderner Landtechnik sowie Weiterbildungszentren, wie es in Äthiopien umgesetzt wird.

Roland Krieg

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