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Landwirtschaft ist Treiber der Digitalisierung

Landwirtschaft

Autonomes Fahren auf dem Acker

Auf der Bitkom Digital Farming Conference in Berlin hat der rheinland-pfälzische Landwirtschafts-Staatssekretär Andy Becht auf die Funktion der Landwirtschaft bei der Digitalisierung hingewiesen.

„Die deutsche Landwirtschaft ist weltweit ein Treiber bei der Digitalisierung und der Vernetzung von Maschinen und Arbeitsabläufen. Global gesehen sind wir in Deutschland und insbesondere in Rheinland-Pfalz mit unseren Ingenieurleistungen, dem dichten Netz an wissenschaftlichen Einrichtungen und einer innovationsfreudigen Landwirtschaft sehr gut aufgestellt“.

„Die Landwirtschaft ist ein prädestiniertes Einsatzgebiet für die Digitalisierung“, zeigte sich Becht überzeugt. „Traktoren fahren autonom auf dem Feld. Sensoren überwachen die Tierpflege. Satellitendaten ermöglichen eine flächenspezifisch exakte Dosierung – und damit auch eine Reduzierung - von Dünger und Pflanzenschutzmitteln. Und die notwendige Dokumentation der Arbeitsprozesse wird automatisch im Hintergrund mit ausgeführt. Der Landwirt von morgen konzentriert sich auf Planung, Überwachung und Entscheidung und wird von einfachen Tätigkeiten entlastet“, erklärte der Staatssekretär.

„Die Politik muss für einen erfolgreichen Einsatz digitaler Technologien die Rahmenbedingungen schaffen“, sagte Becht. Rheinland-Pfalz etwa unterstütze die Betriebe bei Investitionen in moderne Maschinen und Geräte und stelle landwirtschaftliche Betriebe die SAPOS-Signale, mit denen Maschinen zentimetergenau auf dem Feld manövrieren, kostenfrei zur Verfügung. Ebenso habe das Land den Einsatz digitaler Technologien in der Ausbildung der Landwirte verstärkt. Gefordert sei der Staat, wenn es um Rahmenbedingungen für Datensicherheit sowie verbindliche Standards gehe, so Becht.

roRo / MWVLW

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