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Linksfraktion will Glyphosat in MV beschränken

Landwirtschaft

Pflanzenschutzmittel im Landtag MV ein großes Thema

Der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern hat heute Nachmittag zwei große Agrarthemen der Opposition auf der Tagesordnung.

Die Linksfraktion fordert die CDU/SPD-Regierung auf, Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Glyphosat einzuschränken. Grundsätzlich soll die Sikkation als Erntebeschleunigung gemäß der Entscheidung des Bundesrates nicht mehr erlaubt sein. Im Haus- und Kleingartenbereich sowie für öffentliche Flächen soll der Einsatz verboten werden und das Land soll sich für eine Erfassung von Mengen und Einsatzbereichen aller Pflanzenschutzmittel auf Bundes- und Landesebene einsetzen.

Die Linke kritisiert, dass sich bisherige Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel „als nicht wirksam genug erwiesen“ hätten. Deshalb soll im Rahmen einer Öffentlichkeitsarbeit für einen sorgsamen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln geworben werden.

Allgemein auf Pflanzenschutzmittel (PSM) bezogen stellen Bündnis 90/Die Grünen den Antrag, die Gewässerbelastung durch PSM zu verringern. Dabei geht es vor allem um die Kleingewässer in der Agrarlandschaft, für die ein Monitoring vorgeschlagen wird, dessen Ergebnisse öffentlich gemacht werden sollen. Verstärkt werden sollen ferner Kontrollen im Bereich des Bienenschutzes und der Abstandsregelungen. Die Grünen fordern zudem einen Bericht über die Umsetzung des Personalkonzeptes im Bereich Pflanzenschutz für das erste Quartal 2014. Besondere Berücksichtigung soll dabei der „Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmittel“ finden.

Lesestoff:

Zum Thema Glyphosat hat das Bundesinstitut für Risikobewertung gerade erst seinen Entwurf für den Abschlussbericht fertig gestellt

roRo

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