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Marktanteil von Clubäpfeln in der Schweiz

Landwirtschaft

20 Sorten Schweizer Clubäpfel mit 15 Prozent Marktanteil

Vor rund 20 Jahren kamen die ersten Clubäpfel auf den Markt. „Pink Lady“ ist einer der ältesten Clubsorten der Welt. Die Namen der speziell gezüchteten Apfelsorten sind markenrechtlich geschützt und nur ausgesuchte Erzeuger dürfen gegen eine Lizenzgebühr die Sorten anbauen. Der Club legt Produktions- und Vermarktungsregeln fest und kann in der Regel höhere Preise erzielen. Mit der Lizenzgebühr werden Marketing und Forschung finanziert. So versuchen Züchter den Äpfeln vom Geschmack und der Farbe das Aussehen zu geben, was künftige Verbraucher attraktiv finden. Die Züchtung selbst dauert nach wie vor bis zur Marktreife und Zulassung bis zu 20 Jahre.

Das Bundesamt für Landwirtschaft in der Schweiz (BLW) hat Bilanz gezogen. Rund 60.000 Tonnen Clubäpfel erzeugen Schweizer Apfelbauern. Der Marktanteil hält sich bei stabilen 15 Prozent. Selbst zusammen reichen die 20 verschiedenen Sorten aber nicht an die Reichweite konventioneller Sorten wie Gala, Braeburn oder Golden Delicious heran.

Mit den erzielten Geschmacksmustern können die Clubs höhere Preise erzielen. Zudem sind die meisten Clubäpfel lediglich saisonal vorhanden. In den letzten drei Jahren konnten Clubäpfel durchschnittlich 4,43 Schweizer Franken pro Kilo erzielen. Der Preis für konventionelle Ware liegt bei 3,44 CHF.

roRo

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