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Mehr Platz für Pelztiere

Landwirtschaft

NRW kündigt scharfe Kontrollen bei Pelztierfarmen an

Seit dem 12. Dezember 2011 muss den Tieren in Pelztierfarmen erheblich mehr Platz zum Leben zur Verfügung gestellt werden. Grundlage ist ein Bundesgesetz, wonach Pelztiere wie Nerz, Iltis, Fuchs, Marderhund, Sumpfbiber oder Chinchilla in etwa die zehnfache Menge an Platz haben müssen. In Nordrhein-Westfalen gibt es noch sechs Nerzfarmen, die diese neuen Vorschriften ab sofort umsetzen müssen. „Tun sie das nicht, können sie ihren Betrieb nicht wie bisher fortsetzen“, erläuterte Umweltminister Johannes Remmel. „Die bisherigen Zustände waren unhaltbar, die Tiere litten extrem unter Platzmangel und nicht vorhandener Bewegungsfreiheit. Gemeinsam mit den Behörden vor Ort werden wir alles daran setzen, dass die neuen Regeln ohne wenn und aber umgesetzt werden.“

Gemeinsam mit den zuständigen Kreisveterinären wird das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) die Nerzfarmen überprüfen. LANUV-Präsident Dr. Heinrich Bottermann: „Die Unternehmen hatten fünf Jahre Zeit sich auf die neuen Haltungsvorschriften einzustellen. Wird dennoch wie bisher weitergemacht, droht die Festsetzung von hohen Bußgelder bis hin zur Untersagung der Pelztierhaltung.“

MKULNV

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