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Metropoleregion auf der BioFach

Landwirtschaft

Der Brandenburger Weg für neue Stand-Land-Beziehungen

Sanddorngarten Berger
Konfitüre aus dem Sanddorngarten Christine Berger

„Die BioFach ist die perfekte Plattform, um ganztägig mit Politikvertreterinnen und -vertretern aus Berlin und Brandenburg über gemeinsame Wege zu diskutieren. Insbesondere darüber, wie die beiden Bereiche Wertschöpfung und Verarbeitung im Land Brandenburg mit der ungestillten Nachfrage nach „Bio made in Brandenburg“ zusammengebracht werden können“, erläutert FÖL-Geschäftsführer Michael Wimmer.

Der regionale Naturkosthandel hat mit einem Plus von sieben Prozent im letzten Jahr 580 Millionen Euro umgesetzt. Wachstumstreiber in der Metropolregion bleiben die Bio-Supermärkte. 126 gibt davon. Die Bio Company steht mit 50 Filialen auf Platz ein, gefolgt von denn´s Biomarkt mit 41 Geschäften und Alnatura mit 20. Die LPG mit acht Filialen zählt auch noch zu den Supermärkten.

Die Ökofläche wuchs im Jahr 2017 um 9.619 ha auf 155.431 ha oder nunmehr 11,7 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Dies entspricht einem Zuwachs von 6,6 % in 2017 bzw. 5,15 % in 2018. In 2018 wurden nach Angaben des Brandenburger Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL) weitere 8.000 ha angemeldet. Dies deckt sich auch mit der Aussage der in der Region tätigen Öko-Anbauverbände, die in 2018 sehr viele Anfragen interessierter Betriebe zu bearbeiten hatten.

Neben einem Plus bei der Ökoflächenprämie unterstützt das Ministerium  seit September 2018 auch die Ökoberatung mit bis zu 1.500 Euro.

Der Berlin-Brandenburger Gemeinschaftsstand wird seit 2008 von der FÖL und in Kooperation mit den regionalen Öko-Anbauverbänden Biokreis, Bioland, Biopark, Demeter, Naturland und Verbund Ökohöfe organisiert und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

roRo; Foto: roRo

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