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MV: Keine Infos an Bioland

Landwirtschaft

Bei GVO-Raps wartet Backhaus Urteil ab

Der Anbauverband Bioland hatte das Agrarministerium in Mecklenburg-Vorpommern aufgefordert, die Flächen offen zu legen, die mit gentechnisch verändertem Raps kontaminiert wurden. Mecklenburg-Vorpommern hatte die Flächen umgebrochen und mehrmals auf weitere Rückstände kontrolliert. Welche Flächen betroffen waren, wurde nicht offen gelegt.

Backhaus: Keine Gefahr
Mit 0,03 Prozent, also drei von 10.000 Körnern, hält Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus die Verunreinigung für gering und sagte am Dienstag, dass für Verbraucher z keiner Zeit eine Gefahr bestanden hätte. Er hätte zwischen dem Informationsbedarf eines Verbandes und dem Imageschadens für die Landwirtschaft abwägen müssen und will zunächst das Urteil aus Schwerin abwarten. Das Verwaltungsgericht bearbeitet die Bioland-Klage nach Veröffentlichung und hat das Urteil zunächst wegen fehlender Eilbedürftigkeit zurückgestellt.

roRo

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