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MV sieht sich beim Thema Antibiotika ganz vorne

Landwirtschaft

Antibiotikamonitoring in MV anderen Ländern voraus

Das Landwirtschaftsministerium sieht sich beim Thema Antibiotikamonitoring in der Nutztierhaltung anderen Bundesländern gegenüber voraus. Nach Masthähnchen und Puten folgt nun das Monitoring der Schweinebestände. Landesweit werden dort bereits die neuen Anforderungen im Rahmen der 16. Arzneimittelnovelle erfüllt, sagte Minister Dr. Till Backhaus. Schon vor Verabschiedung führte das Land mit Qualität und Sicherheit (QS) die Daten in einer einheitlichen Datenbank zusammen. Jetzt wurden die Statusmeldungen daraus erfasst.

Das System erfasst 137 von 220 Mastschweineställen und erlaubt einen frühe Trend-Erkennung. „Klar wurde zum Beispiel, dass im Vergleich mit anderen QS-Betrieben aus dem Bundesgebiet die Rate der Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern, die im Kontrollhalbjahr keine Antibiotika eingesetzt haben, unabhängig von ihrer Größe mit ca. 26 Prozent immerhin gut fünf Prozentpunkte höher liegt als im Bundesdurchschnitt“, unterstrich Dr. Backhaus. Nach AMG-Novelle müssten acht Betriebe einen Behandlungsplan erarbeiten.

roRo

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