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Neue Wege für die Klärschlammverwertung gesucht

Landwirtschaft

Klärschlammbeirat in Schleswig-Holstein gegründet

Schleswig-Holstein hat am Freitag einen Klärschlammbeirat für die Entwicklung neuer Wege in der Klärschlammverwertung gegründet. Die Ergebnisse sollen in den Abfallwirtschaftsplan Klärschlamm einfließen.

„Klärschlamm enthält den wertvollen Rohstoff Phosphor, der essentiell für das Pflanzenwachstum ist. Weltweit gehen aber die Reserven zurück, so dass wir neue Strategien brauchen, Phosphor zurückzugewinnen und gleichzeitig eine umweltfreundliche Entsorgung der Klärschlämme zu gewährleisten. Angesichts von neuen Rahmenbedingungen ist dieses dringend erforderlich, auch im Sinne des Klimaschutzes“, sagte Umweltstaatssekretär Tobias Goldschmidt.

Die neue Klärschlammverordnung wird bundesweit Änderungen nach sich ziehen. Bei Anlagen ab 100.000 Einwohner  muss Phosphor zurückgewonnen werden und die Anlagen müssen den Klärschlamm thermisch behandeln. Diese beiden Maßnahmen erfordern neue Entsorgungswege im Rahmen der Düngeverordnung.

Im Klärschlammbeirat sind der Bauernverband, der Landkreistag, der Gemeindetag, der Städtetag, die Landwirtschaftskammer, der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sowie die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA)vertreten.

Lesestoff:

Nach zehn Jahren endlich fertig: Die Klärschlammverordnung: https://herd-und-hof.de/landwirtschaft-/klaerschlamm-verbrennung-und-p-rueckgewinnung.html

roRo

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