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NI: Der Wald ist fit für die Zukunft

Landwirtschaft

Positionspapier Wald in Niedersachsen

Während die Bevölkerung sich im Wald erholen will, verfolgen die Waldbesitzer wirtschaftliche Interessen. Der Naturschutz will ihn unberührt sich selbst entwickeln lassen. Konflikte sind programmiert. Am Montag unterzeichnete Astrid Grotelüschen, Niedersachsens Agrarministerin, das Positionspapier „Wälder für Niedersachsen – Wald-, Forst- und Holzwirtschaft im Wandel.

Astrid Grotelueschen und Minister aD Hans-Heinrich Ehlen

Langer Moderationsprozess
Im Dezember 2008 stieß der damalige Forstminister Hans-Heinrich Ehlen einen Moderationsprozess an, der Verbände und Institutionen mit ihren unterschiedlichen Interessen an einen Tisch brachte. Vor einem Jahr wurde ein erstes Positionspapier veröffentlicht, bei dem es zwei Möglichkeiten gab, schriftlich auf modifizierte Varianten Stellung zu nehmen.
Jetzt ist ein Stand erreicht, der die ökonomischen, ökologischen und sozialen Anforderungen an die Wälder Niedersachsens, so das Ministerium. Astrid Grotelüschen hat es am Montag vor ihrem Vorgänger unterzeichnet.

Zwei fehlen
„Jede Bürgerin und jeder Bürger Niedersachsens hat einen individuellen Bezug zum Wald – Sie werden es beim Durchlesen der Broschüre erfahren“, sagte Grotelüschen. „Wir erwarten, dass unser Wald den umweltfreundlichen Rohstoff Holz liefert, vielfältigen Lebensraum bietet und den Klimawandel unbeschadet übersteht. Das alles zu bewerkstelligen ist keine leichte Aufgabe.“
Zwei Verbände lehnten die Unterzeichnung ab. Niedersachsen hat rund 1,1 Million Hektar Wald.

Lesestoff:
Das Positionspapier kann im Internet eingesehen werden: www.ml.niedersachsen.de im Themenbereich „Wald, Holz & Jagd“ / Aktuelles

roRo; Foto: ML

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