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Öklogisierung der Grünen Innovationszentren

Landwirtschaft

Stärkung der Öko-Kompetenz der BMZ-Innovationszentren

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat in Afrika und Asien „Grüne Innovationszentren“ für die Ausbildung, Beratung von Landwirten und Ausgangspunkt für standortangepasste Innovationen  gegründet.

Jetzt wird der Ökolandbau in den Innovationszentren, die im Rahmen der „EINEWELT ohne Hunger“ gestartet wurden durch IFOAM Organics International, Naturland und dem FiBL gestärkt. Seit Mai 2016 gibt es eine länderübergreifende Arbeitsgruppe zum Erfahrungs- und Wissensaustausch mit den Ländern. Heute treffen sich die Beteiligten im Rahmen eines Regionalworkshops erstmals in Nairobi.

Ziel ist neben der ökologischen Anbauweise auch der Aufbau ökologischer Wertschöpfungsketten für die nationale und internationale Vermarktung. Jedes der teilnehmenden neun Länder hat zwei bis drei Kulturen mit großem Marktpotenzial oder das wichtig für die Ernährungssicherung ist. In Malawi sind es beispielsweise Maniok, die Sojabohne und Erdnüsse. In Kamerun stehen Gemüse und Kartoffeln im Fokus.

Die Arbeitsbereiche im Detail:

Unterstützung mit Marktinformationen; Aufzeigen der Vorteile ökologischer Landwirtschaft bei politischen Entscheidungsträgern; Kommunikation der Vorteile von Öko-Produkten in den jeweiligen Ländern, sowie Gesamtkoordination der Initiative. (IFOAM Organics International)

Studien und Forschungen zum Verbraucherbewusstsein für Öko-Produkte in den Ländern; Dienstleistungen zur Umstellung auf ökologischen Landbau, Unterstützung bei der Zertifizierung und beim Zugang zu Märkten durch Naturland Partner aus Verarbeitung und Handel. (Naturland)

Entwicklung von Trainingsmaterialien für Landwirte und Multiplikatoren, Schulung von Partnern vor Ort sowie Förderung des Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis im afrikanischen und indischen Kontext. (FiBL)

Lesestoff:

https://www.giz.de/de/weltweit/32209.html

roRo

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