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Phosphor-Dialog in Schleswig-Holstein

Landwirtschaft

„Brauchen innovative Rückgewinnung von Phosphor“

Phosphor ist eine endliche Ressource und wichtig für Mensch und Tier. Als Dünger ausgebracht ist die Zeit absehbar, wann die Ressourcen erschöpft sind. Daher gewinnt die Rückgewinnung von Phosphor, vor allem aus Klärschlamm an Bedeutung. Deshalb hat das Land Schleswig-Holstein am Mittwoch zu einem ersten Phosphor-Dialog eingeladen. Landwirtschaftsstaatssekretär Tobias Goldschmidt formuliert es so: „Wir brauchen innovative Verfahren bei der Phosphorrückgewinnung.“

Mit der neuen Klärschlammverordnung wird die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung nur noch für kleinere Anlagen möglich sein. Nach einer Übergangsfrist bis 2029 und 2032 bei Anlagen für 100.000 und 500.000 Einwohner muss Phosphor aus dem Nassschlamm, dem Klärschlamm oder der Asche aus der Klärschlammverbrennung wieder gewonnen werden.

Die Verordnung gibt keine bestimmte Technologie vor, so dass genug Spielraum für neu entwickelte Verfahren ist. Dazu hatte das Ministerium Akteure eingeladen. Vor kurzem erst hat das Land einen Klärschlamm-Beirat ins Leben gerufen.

roRo

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