Rote Liste der Nutztierrassen

Landwirtschaft

BLE-Broschüre über gefährdete Nutztiere vom Pferd bis zum Huhn

Die Dülmener Wildpferde sind seit 1316 urkundlich erwähnt. Die letzten frei lebenden Wildpferde leben noch im Merfelder Bruch im Münsterland. Von den gutmütigen und robusten Tieren gibt es nur noch sieben Hengste und 36 Stuten und stehen damit auf der Roten Liste einheimischer Nutztierrassen 2021, die von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung aktuell herausgegeben wurde.

Die Einstfung erfolgt unter anderem nach der „Effektiven Populationsgröße“ (Ne) die sich aus dem Quotienten der Anzahl männlicher mal weiblicher mal Faktor 4 durch die Summer der männlichen und weiblichen Tiere ergibt. Ist Ne größer als 1.000 gilt die Rasse als nicht gefährdet. Bei einer Ne von weniger als 200 ist die Tiefkühlung von Samen und ein Erhaltungszuchtprogramm erforderlich, damit die Art nicht verschwindet.

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Tiere von der Roten Liste können eine Förderung erhalten und bekommen, bei Tierseuchen Ausnahmerechte. Die Broschüre ist auch für den Ökolandbau von Relevanz, für den die Bio-Ökoverordnung einen bevorzugten Einsatz in der Landwirtschaft einfordert.

Bei den Rindern sind sehr seltene Tiere aufgeführt. So ist das „Deutsche Shorthorn“ die älteste deutsche Rinderrasse, die vor 150 Jahren aus England eingeführt und weitergezüchtet wurde. Die Tiere werden noch von Liebhabern gehalten, erfahren aber eine neue Nutzung als Landschaftspfleger.

Lesestoff:

www.ble-medienservice.de

roRo

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