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Rübenbauern bleiben zuversichtlich

Landwirtschaft

DNZ fordert fairen Wettbewerb

Die Lage am Zuckermarkt ist angespannt, in Frankreich schließen mehrere Zuckerfabriken. Das Wetter wird die kommende Rübenkampagne im Gebiet des Dachverbandes Norddeutscher Zuckerrübenanbauer (DNZ) mit 12,4 Tonnen je Hektar kaum zufriedenstellen. Der Wert liegt rund zehn Prozent unter dem langjährigen Jahresmittel, teilte der Verband Ende August auf seiner Jahrestagung mit.

„Wir beklagen uns nicht über den scharfen Wettbewerb und die niedrigen Preise.“, so der Verbandsvorsitzende Helmut Bleckwenn. „Kontraproduktiv sind aber die wettbewerbsverzerrenden Agrarförder-Instrumente und unterschiedlichen Pflanzenschutzregelungen in unseren Nachbarländern. Zu einem gemeinsamen Markt gehören nun mal einheitliche Spielregeln.“, so Bleckwenn weiter. Der DNZ fordert deshalb die kurzfristige Abschaffung der in zahlreichen EU-Mitgliedstaaten praktizierten gekoppelten Beihilfen sowie einheitliche Anwendungsbestimmungen für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Zufrieden zeigt sich der Verband, dass die EU Mitte August als Drittpartei dem Panel-Verfahren der Welthandelsorganisation WTO gegen Indien angeschlossen hat. Australien, Brasilien und Guatemala verstehen Indiens Subventionspolitik im Zuckersektor als handelsverzerrend. Insgesamt haben sich mittlerweile elf WTO-Mitglieder dem Panel angeschlossen.

roRo

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