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Rückgang im Brandenburger Gemüsebau

Landwirtschaft

BB: Rückgang vor allem bei Buschbohnen und Frischerbsen

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg teilt mit, dass sich im Gemüseanbaujahr 2011 die Gemüsefläche auf 5.742 Hektar verringert hat. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Verlust von 623 Hektar. Den Gemüsebau aufgegeben haben unterschiedlich große Betriebe mit unterschiedlicher Rechtsform. Es gibt noch 362 Betriebe, die 50 Gemüsearten zum Verkauf anbieten. Freilandgemüse wurde auf 5.699 Hektar angebaut, im Vorjahr lag die Fläche bei 6.321 Hektar. Der Anteil am Gesamtgemüse hat sich mit über 99 Prozent seit dem letzten Jahr kaum verändert.

Spargel und Buschbohnen

Brandenburgs Hauptgemüse ist der Spargel. Rund 60 Prozent der Fläche wird mit dem königlichen Gemüse bebaut. Mit 3.428 Hektar nahm die Fläche sogar um 36 Hektar zu. In den beiden letzten Jahren wurden sogar 778 Hektar neu bepflanzt.
Der Anbau von Buschbohnen und Frischerbsen ist regelrecht eingebrochen. Die Buschbohnenfläche sank von 306 auf 24 Hektar, die von Frischerbsen von 427 auf 26 Hektar. Das ist ein Minus von 92 und 94 Prozent. Der Einbruch liegt vor allem in verringerten Absatzmöglichkeiten für die Brandenburger Gemüsebauern.
Hauptanbaugebiete sind die Kreise Potsdam-Mittelmark mit 2.721 Hektar und Dahme-Spreewald mit 837 Hektar. Im Kreis Märkisch-Oderland hat vor allem das Binnenhochwasser den Anbau von Gemüse verringert. In der einstigen Hochburg des regionalen Anbaus mit 930 Hektar (ohne Spargel) wurde in diesem Jahr nur noch auf 273 Hektar Gemüse angebaut.

roRo

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